Kolloquium - Hilfe ohne Pflaster - Psychische Ersthelfer im Betrieb

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Was macht der Psychische Ersthelfer im Betrieb? Welche Aufgaben hat er? Wie kann er unterstützen? Welchen Nutzen hat er für das Unternehmen und den Mitarbeiter?

Wie gehe ich auf einen Mitarbeiter zu, der sich verändert hat, sich zurückzieht oder weinend an seinem Schreibtisch sitzt? Wie spreche ich ein direktes oder indirektes Notfallopfer an? Viele Menschen scheuen sich davor, die Betroffenen anzusprechen. Aber warum ist es so wichtig, diesen Menschen in einer schwierigen Situation Beistand zu leisten?

Bei einer Schulung zum "Psychischen Ersthelfer" erlernen Laien, wie man Personen begegnet, die gerade eine belastende Situation erlebt haben oder sich in einer persönlichen Krise befinden. Durch gezielte Ansprache, Begleitung und Unterstützung von Betroffenen können akute Belastungsanzeichen nach extremen Ereignissen wirksam reduziert und durch Anteilnahme, Zuwendung und aktives Zuhören viel erreicht werden.

Eine möglichst frühe Behandlung von psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen fördert die Heilungschancen, beugt möglichen psychischen Langzeitfolgen, wie beispielsweise Traumafolgestörungen, vor und vermindert die Gefahr von Rückfällen.

Der "Psychische Ersthelfer" stellt dabei natürlich keine Diagnosen - er soll einem Menschen in einer Notsituation Beistand leisten und ihn in ein bestehendes Hilfesystem weiterleiten. So werden in der Ausbildung zum Psychischen Ersthelfer unter anderem die Grundlagen über psychische Auffälligkeiten, deren Auswirkungen am Arbeitsplatz, Tipps für die eigene Psychohygiene sowie Möglichkeiten zur weiteren Unterstützung vermittelt. Gesprächsmethoden für den Umgang mit Betroffenen und indirekt Betroffenen werden in praktischen Übungen intensiv trainiert.

Der Nutzen für Unternehmen und jeden Mitarbeiter durch die Installation Psychischer Ersthelfer/-innen:

  • Schnelle Einleitung eines psychischen Stabilisierungsprozesses
  • Sensibilisierung und Befähigung, belastete Menschen zu erkennen und passende Unterstützung einzuleiten
  • Positiver Einfluss auf die Arbeits- und Lernfähigkeit der Betroffenen Ermutigung zur Annahme psychosozialer Beratung
  • Prävention möglicher Langzeitfolgen nach belastenden Ereignissen und bei persönlichen Krisen

 

Programm:

17.30 Uhr
Begrüßung
Dr. Eckhard Müller-Sacks
Arbeitsmediziner, Fachkraft für Arbeitssicherheit,
Clusterleiter B·A·D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH,
Gesundheitszentrum Düsseldorf

Vorträge
"Erste Hilfe für die Seele" - Psychischer Ersthelfer im Betrieb Was verbirgt sich dahinter?
Karin Deimel
B·A·D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH,
Gesundheitszentrum Düsseldorf

Was sagt uns die ArbMedVV über psychische Belastungen?
Patrick Aligbe B·A·D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH,
Gesundheitszentrum München

FAQs - Gemeinsamer Erfahrungsaustausch und Imbiss

Ende der Veranstaltung ca. 21.00 Uhr

Zielgruppe

Das Kolloquium richtet sich an alle, die sich im Unternehmen mit dem Thema Gesundheit befassen.

  • Fortbildungspunkte sind bei der Ärztekammer Nordrhein, dem VDSI und CDMP beantragt.
  • Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher bitten wir Sie um rechtzeitige Anmeldung.
  • Die kostenfreie Veranstaltung findet im B·A·D-Standort Düsseldorf statt.
  • Getränke und Snacks stehen zur Stärkung während und nach der Veranstaltung bereit.
  • Das Kolloquium wird von der Firma GSK - GlaxoSmithKline Deutschland und concada unterstützt.
Referenten
, Mitglieder der B·A·D-Kompetenzgruppe Gefahrstoffe

Seminarpreis: 0,00 € (zzgl. MwSt.)