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Seminarbeschreibung
Die Beschaffung von Strom und Gas ist heute infolge der Liberalisierung des Energiemarktes komplizierter als jemals zuvor. Das kartellrechtliche Gleichbehandlungsgebot, welches in der Vergangenheit zumindest beim Bezug elektrischer Energie garantierte, dass ein Sondervertragskunde dieselben Preise zahlte wie alle anderen energiewirtschaftlich vergleichbaren Betriebe, gilt nicht mehr.
Bei Gas sind zwar die gesetzlich vorgegebenen Rahmenbedingungen für die Nutzung der Netze noch nicht vollständig umgesetzt, sodass ein ernstzunehmender Gas-zu-Gas-Wettbewerb bislang nur um sehr große Kunden stattfindet. Aber zum einen sind hier Fortschritte absehbar, zum anderen haben viele Betriebe die Möglichkeit, statt des Gases einen anderen Brennstoff einzusetzen. Es ist daher fast immer sinnvoll, einen bestehenden Gasliefervertrag im Hinblick auf Ansatzpunkte zur Erzielung besserer Konditionen zu analysieren.
Im Rahmen der Veranstaltung werden die Inhalte von Gaslieferverträgen und die Möglichkeiten der Vertragsgestaltung vorgestellt und besprochen. Die Teilnehmer erfahren wie optimale Konditionen erzielt werden können.
Zielgruppe
Die Veranstaltung richtet sich an technische und kaufmännische Führungskräfte, die für die betriebliche Energiewirtschaft verantwortlich sind.
Themenschwerpunkte
Gesetzliche Grundlagen
Auswirkungen des neuen Energiewirtschaftsgesetzes
Netzzugangsmodell
Abrechnungsverfahren und Begriffe
Grundversorgung und Belieferung nach einen Sondervertrag
ypische Vertragsbestimmungen in Lieferverträgen und Netzanschlussverträgen
Preisgestaltung
Preisfindung auf dem freien Gasmarkt
Preis- und Kostenvergleiche
Optimale Vertragsnutzung durch Leistungssteuerung
Auch als Inhouseschulung möglich!
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